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Herr Pfeiffer – Die SciEngines wurde als Spin-off aus den Universitäten Kiel und Bochum gegründet. Worin liegt das Geschäftsfeld der SciEngines? SciEngines entwickelt und produziert Höchstleistungscomputer, die sich von Computern wie man Sie langläufig kennt grundsätzlich unterscheiden. Anstelle von Prozessoren werden digitale rekonfigurierbare Integrierte Schaltkreise (FPGA) verwendet, auf denen rechenintensive Anwendungen viel direkter in Hardware ausgeführt werden können, als es die CPU-Technologie erlaubt. Dieser Effizienzgewinn wirkt sich in Rechengeschwindigkeit und Leistungsaufnahme aus. Durch unsere massiv parallelen Architekturen mit mehr als 100 Chips pro System können wir den Technologievorteil noch weiter ausschöpfen. Kunden sind Softwareunternehmen, die z.Z. im Bereich der Bioinformatik und Kryptoanalyse ihre Programme beschleunigen möchten. Zu guter letzt bieten wir unseren Kunden auf Wunsch Consulting an, um deren Algorithmen auf die Platformtechnologie von SciEngines zu portieren. In welcher Phase der Unternehmensentwicklung befindet sich SciEngines? Der Hightech-Gründerfonds ist einer Ihrer Investoren. Warum haben Sie sich für den Hightech-Gründerfonds als Investor entschieden? Das Unternehmen hat im Vorfeld der Finanzierung die Bedingungen der verschiedenen Investoren untersucht. Der High-Tech Gründerfonds hat sich durch starken Bezug zur Biotechnik hervorgehoben. Das Coachingkonzept gefiel und besonders gut, wie auch das Netzwerk welches der HTGF aktiv vernetzt. Der Hightech-Gründerfonds engagiert sich bei Ihnen nicht nur mit Kapital, sondern auch dadurch, indem Herr Nieraad Ihnen als Coach zur Seite steht. Was schätzen Sie an dieser Zusammenarbeit? Herr Nieraad hat unser nicht ganz einfaches Geschäftsmodell und sogar die sehr technische Beschreibung dessen auf Anhieb verstanden. Das hat uns sehr beeindruckt. Daher konnte er uns beim Präzisieren des Geschäftsmodells eine enorme Unterstützung sein. Zudem hatte Herr Nieraad stets beachtliche Kontakte herzustellen gewusst, die SciEngines halfen, die Produkte marktgerechter zu entwickeln. Wie ist Ihr persönliches Fazit bezüglich des Wechsels vom Wissenschaftler zum Unternehmer? Ich habe mich in der Wissenschaft nie unwohl gefühlt. Vor allem die Freiheit der Forschung hatte ihre Reize. Doch ein Unternehmen mit aufbauen zu können ist wirklich eine erfüllende Sache. Auch hier sind Freiheiten und Kreativität gefragt – nur auf eine andere Weise. Mit dem Wechsel zum Unternehmer bin ich sehr zufrieden und werde es auch bleiben, jedenfalls solang ich mit einem so für mich perfekten Team arbeiten kann, wie ich es derzeit habe. |
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